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So bewertet die Erfahrung das Wahrgenommene und erzeugt die subjektive weiche
Wirklichkeit.
Der Mensch ist ein komplexes nicht-triviales System, welches aus seiner
Geschichte lernt und dessen Verhalten damit im Prinzip unvorhersehbar ist.
Coaching ist der Umgang mit eben diesem System und seiner Wechselwirkung
mit der Umwelt.
Interventionen und Methoden des NLP
Wesentlicher Bestandteil des Coachings ist der Einsatz spezifischer Methoden, Techniken
und Interventionen aus dem NLP. Verantwortliches Handeln setzt die
Kenntnis der Indikation und Kontraindikation der verschiedenen Techniken
und Interventionen voraus.
Kommunikation ist viel mehr als nur Worte. Etwa 55% der Wirkung wird durch die
Körpersprache bestimmt (Körperhaltung, Gestik, Augenkontakt), ca. 38%
durch die Stimmlage und Sprechgeschwindigkeit und nur 7% durch den
gesprochenen Inhalt.
Der Klient kann sich problem- oder zielorientiert verhalten (‚weg von’
oder ‚hin zu’). Aufgabe des Coachs ist, das eigentliche Ziel des
Klienten gemeinsam mit ihm herauszuarbeiten.
Ressourcen sind die Hilfsmittel, die eingebracht werden können, um zum Erreichen des
Ziels beizutragen. Dazu gehören Physiologie, Zustände, Gedanken,
Strategien, Erfahrungen, Menschen, Ereignisse oder Besitztümer.
Glaubenssätze bzw. Überzeugungen beschreiben alles, was ein Mensch über sich und die
Welt für wahr hält. Sie entstehen aus Erfahrungen, die wir in der
Vergangenheit gemacht haben. Sie beinhalten Generalisierungen, die wir
über die Welt sowie unsere Arbeits- und Verhaltensprinzipien machen.
Glaubenssätze sagen uns, was sinnvoll ist und was nicht oder was möglich
bzw. unmöglich ist. Sie bestimmen damit unser Verhalten. Wir sind uns der
meisten Glaubenssätze gar nicht bewusst, sondern halten sie für normale
Tatsachen. Das gilt auch für einschränkende Glaubenssätze über uns
selbst. Glaubenssätze haben die Tendenz, sich selbst zu bestätigen. Das
Bewusstmachen und das Hinterfragen von einschränkenden Glaubenssätzen
kann deren Wirkung verändern.
Die Realität ist immer die Frage des Blickwinkels. Oft gibt es interessante
Wahrnehmungen, wenn man eine Situation aus einer anderen Sicht erfährt.
Normalerweise ist man in der ‚ich’-Position oder auch 1. Position. Ein
Wechsel in die Position des Gegenübers (2. Position) kann zu neuen
Wahrnehmungen führen. Der Wechsel in einen außen stehenden Beobachter
(3. Position) erzeugt wieder einen anderen Blickwinkel.
Es gibt Trainer, Lehrer, Präsentatoren und Dozenten, die in ihrer
Außenwirkung einfach exzellent sind. NLP versucht herauszufinden, welche
Strategien und Verhaltensmuster diese Menschen haben, mit deren Hilfe sie
diese herausragenden Ergebnisse produzieren. Diese Muster und Strategien
können modelliert und anderen Personen gelehrt werden. Diese können
durch Anwendung des Gelernten auch ähnlich herausragende Leistungen
erbringen.
Im Coaching werden diese Konzepte genutzt um Ihnen neue Perspektiven zu bieten.
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