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NLP ist auch die Lehre von der subjektiven Wahrnehmung.
Jeder Mensch nimmt über seine Sinne Information aus seiner Umgebung
auf. Diese Information ist so vielfältig, dass nur ein kleiner Teil
beachtet wird, - derjenige, der als relevant betrachtet wird. Der Rest
wird unbewusst wahrgenommen. Was relevant ist entscheidet die
individuelle Erfahrung, die persönliche Einstellung, Überzeugungen,
das kulturelle Umfeld, Gruppengehörigkeit usw. Wahrnehmung ist damit
individuell geprägt. Information wird individuell gefiltert. Wir
schaffen eine Abbildung der Welt, unsere individuelle innere
Landkarte.
Wenn wir uns durch Sprache verständigen,
beschreiben wir unsere Wahrnehmung mit unseren eigenen Worten. Diese
Worte reduzieren die Vielfalt der Wahrnehmung, sie verallgemeinern,
tilgen und verzerren. Die beschreiben das, was wir im Moment
wahrnehmen, gefiltert durch das, was für uns im Augenblick wesentlich
ist. Im NLP lernen wir, wie wir wahrnehmen und dass jeder Mensch
individuell wahrnimmt. Wir versuchen, die Landkarte unseres
Gegenübers zu verstehen.
Bandler und Grinder untersuchten, warum bekannte
Therapeuten, vor allem Virginia Satir (Familientherapie), Fritz Perls
(Gestalttherapie) und Milton Erickson (Hypnotherapie) so deutlich
erfolgreicher waren als ihre Kollegen.
Es war das kommunikative Verhalten, das diesen
Erfolg ausmachte. Durch genaue Beobachtung konnte dieses
Kommunikationsverhalten analysiert und anderen gelehrt werden. Dies
ist direktes Lernen auf der Verhaltensebene.
NLP ist eine Sache der Übung und vor allem der
Qualität der Ausbildung. Es geht hier nicht um ein paar Techniken,
sondern um neue Perspektiven, die langfristig etwas verändern. Es
geht um die Entfaltung der eigenen Potenziale und um Wachstum der
eigenen Persönlichkeit.
Der Begriff Programmieren wirkt auf viele
Menschen abschreckend. Der Hintergrund zu dieser Begriffsbildung ist
folgender: Wenn ein psychologisch interessierter Mathematiker und
Computerwissenschaftler versucht, menschliche Handlungsweisen zu
erklären, ist es nahe liegend, dass er Begriffe aus seiner Welt
benutzt. Außerdem war Künstliche Intelligenz in den 70-er Jahren
ein großes Forschungsthema.
Heute sage ich statt ‚Programmieren' lieber ‚Prozessarbeit'.
Kommunikation und Lernen sind Prozesse, die in Menschen und zwischen
Menschen ablaufen.
Ich möchte nicht Menschen programmieren oder
umprogrammieren, sondern ihnen durch gute Kommunikation ermöglichen,
neue Sichtweisen, Strategien und Handlungsspielräume zu entdecken.
Kommunikation ist Beeinflussung des
Gesprächspartners. Die Bandbreite reicht vom verliebten Säuseln
über das Alltagsgespräch, Management, die Erziehung und Bildung bis
hin zu Befehl und Gehorsam.
Effektive Kommunikation wird oft als Manipulation
bezeichnet. Manipulation heißt, ich versuche eine Person dazu zu
bewegen, etwas gegen ihre Interessen zu tun.
Die Basis des NLP ist der wertschätzende Umgang
miteinander. Jeder Mensch ist einzigartig. Durch NLP erweitere ich
meine Möglichkeiten, auf andere Menschen effektiv zu reagieren, ihr
Modell der Welt zu verstehen und zu respektieren.
NLP-Techniken sind neutral, so wie Autos oder
Küchenmesser. Wie und wozu sie genutzt werden, hängt einzig von den
Fähigkeiten und Absichten des Anwenders ab.
Die NLP-Ausbildung in NRW findet in zwischen Niederrhein und Eifel in Hürtgenwald-Vossenack und Aachen statt.
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